Warum das Getting Ready so unbezahlbar ist

Das Getting Ready – der emotionale Start in den Hochzeitstag

 

Einer meiner Lieblingsmomente an Hochzeitstagen ist das Getting Ready von Braut und Bräutigam. Warum das so ist und wieso ich jedem Brautpaar empfehle, diesen Moment fotografieren zu lassen, möchte ich euch in diesem Blogbeitrag erzählen.

Das Getting Ready ist immer ein super emotionaler Moment. Die Braut und ihre Liebsten, zum Beispiel Brautjungfern, Geschwister und Eltern und der Bräutigam mit seinen Trauzeugen und Freunden sind dabei, sich für den großen Tag vorzubereiten. Es herrscht immer eine super entspannte Atmosphäre; es wird gelacht, geschminkt und sich fertig gemacht. Ehegelübde und Reden werden noch einmal gelesen, die Anstecker am Sakko festgemacht (übrigens heißt der Boutonnière und wird vom Bräutigam über dem Revers auf der linken Seite, nahe seines Herzens getragen), Schuhe zugebunden, Schmuck angelegt und angestoßen.

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die letzten Momente als unverheiratetes Paar

Die Vorfreude auf die Hochzeit liegt in der Luft und man merkt, dass dieser Tag etwas ganz Besonderes ist. Es sind die letzten Momente, als unverheiratetes Paar und das wird allen in dieser Zeit so richtig bewusst. Die Zeit scheint beim Getting Ready immer ein bisschen stehen zu bleiben. Die Eltern realisieren wie groß ihre Kinder inzwischen geworden sind, viele werden dabei besonders emotional.

Generell ist es ein Tag in den auch schon im Vorwege super viel Zeit und Energie gesteckt wird. Zum einen natürlich vom Brautpaar selbst, zum anderen aber auch von Trauzeugen, Eltern, Freunden und Familie. Somit ist es auch schön diese Vorbereitungen in Detailfotos festzuhalten. Denn jede Kleinigkeit ist meist mehrmals überdacht worden und mit viel Liebe ausgewählt, dekoriert oder gestaltet. Das Getting Ready ist ein wunderbarer Moment, in dem der/die Fotograf/in die Ruhe hat, diese Details zu fotografieren.

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But, for what?

Doch warum ist es so wichtig, das Getting Ready fotografieren zu lassen? Ganz einfach: Diese Momente sind einmalig und können nie wiederholt werden. Wenn ihr euch als Brautpaar später die Bilder anseht, könnt ihr euch wieder in diesen Moment zurückversetzen und die Emotionen erneut spüren. Auch der Partner, der das Getting Ready nicht live miterlebt hat, kann so sehen, was am Morgen des Hochzeitstags bei dem anderen passiert ist.

Erinnerungen verblassen irgendwann. Doch Fotos haben die Kraft und die Magie diese Erinnerungen an diese ganz besonderen Momente wieder in unserem Gedächtnis hervorzurufen.

Darüber hinaus bietet das Getting Ready auch die Möglichkeit, ein paar schöne Porträts der Braut oder des Bräutigams zu machen, bevor es zur Trauung geht. Außerdem ist es auch schön ein paar Fotos mit den Liebsten zu machen, die einem beim Getting Ready beigestanden haben. Die Hochzeit ist oft sehr aufregend und es bleibt nicht immer genügend Zeit für Porträts mit allen. Das Getting Ready bietet hier die perfekte Gelegenheit, denn die Braut ist noch unberührt von den Strapazen und Freudentränen des Tages und strahlt in ihrem Brautkleid mit frischem Make up.

Tipps für ein gelungenes Getting Ready

  • Überlegt euch ganz genau ob und ab wann ihr euch die fotografische Begleitung wünscht. Euer/eure Stylist/in hat da meist viel Erfahrung und kann euch beratend zur Seite stehen. Ich komme meist, wenn das Make-up fast fertig ist und die Haare grundgestylt sind. Sodass insgesamt noch etwa 1-1,5 Stunde für alles bleibt: Details, anstoßen, Brautkleid, Schuhe, Blumen…
  • Denkt darüber nach, ob ihr euch das Getting Ready nur von Braut oder auch vom Bräutigam wünscht. Meist fällt das nicht so aufwändig aus, dennoch gibt es auch dort viele schöne Momente, die sich einfangen lassen
  • Legt Blumen, die Einladungskarte, Ringe und weitere Dinge bereit, die fotografiert werden sollen
  • Achtet darauf, dass es im Zimmer des Getting Ready nicht zu chaotisch aussieht, versteckt Ikea Tüten und achtet auf eine gewisse Grundordnung
  • Wenn ihr die Kontrolle darüber habt schaut, dass im Zimmer ausreichend Licht (vorzugsweise Tageslicht) vorhanden ist, wenn es geht, setzt euch mit dem Gesicht Richtung Fenster und lasst euch dort schminken/fertig machen. Für die Fotos ist es am schönsten, wenn es nur die natürliche Tageslichtquelle gibt.
  • Überlegt euch mit wem ihr das Getting Ready machen möchtet, mit einer hysterischen Freundin, die euch total nervös macht, ist es eher nicht zu empfehlen, Menschen, die euch Nahe stehen und euch vielleicht sogar Ruhe geben, passen natürlich super!
  • Schaut, dass ihr noch eine Kleinigkeit im Magen habt, denn die Zeit bis zum Essen ist meist noch etwas hin, das Getting Ready ist daher eine gute Möglichkeit noch etwas zu essen.
  • In all der Aufregung kann es sein, dass man wichtige Dinge vergisst. Beantragt also einfach jemanden, der/die beim losgehen/fahren nochmal checkt, ob Ringe, Anstecker, Blumen, Gelübde etc. alles da ist.
  • überlege dir was du tragen möchtest, bevor du ins Brautkleid schlüpfst. Ein schicker satin Bademantel; Kimono oder ein leichtes Hemd eignen sich super. Die kann man auch personalisieren lassen. Wenn du es noch schicker haben möchtest, könntest du für deine Brautjungfern auch Morgenmäntel in anderen Farben besorgen und für dich einen weißen Braut-Kimono mit eleganter Spitze um dich gleich schon auf das weiße Brautkleid einzustellen.

 

Mein Fazit

Abschließend kann ich das Getting Ready jedem Paar ans Herz legen, was sich emotionale Bilder und eine umfangreiche und detailreiche Hochzeitsreportage wünscht. Erfahrungsgemäß hat es noch kein Paar bereut, meistens nur die, die sich letztendlich dagegen entschieden haben. Überlegt es euch also gut, ob es was für euch ist und wie ihr es euch vorstellen könntet. Schreibt mir gerne auch eine Nachricht, wenn ihr euch darüber informieren oder ihr euch weitere individuelle Tipps wünscht.

Hochzeitsblog Mona Taube

Auf diesem Blog teile ich regelmäßig Ideen, Vorschläge und wertvolle Tipps rund um das Thema Hochzeiten

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